Politische Wunschzettel

Heidi Rabensteiner:                  
Öffentliche Betriebe z. B die Krankenhäuser sollten mit gutem Beispiel voran gehen und regionale Lebensmittel kaufen. Dadurch dass die Ausschreibung landesweit gemacht wird, können kleinere lokale Betriebe nicht mehr mithalten, da sie nicht so große Mengen liefern können.
Markus Lobis:                  
Die Förderung des motorisierten Individualverkehrs durch Infrastrukturausgaben und den den ordnungsrechtlichen Rahmen ist auf ein Minimum zurückzufahren. An die Stelle von Verkehrspolitik muss Mobilitätspolitik treten, die sich tiefer und fundierter mit den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen auseinandersetzt. Die Raumordnung ist viel stärker auf ihren Auswirkungen im Sinne von Energieverbrauch, Bodenversiegelung, Artenvielfalt und CO2-Relevanz zu überprüfen. Im Bereich der Mobilität müssen klare Ziele gesetzt werden, die durchaus auch ambitioniert sein sollen. Eine konsequente Radförderung kann in Südtirol zu Ergebnissen führen, die sich den entwickeltsten Regionen der Welt annähern. Der Einfluss von Wirtschaftsverbänden auf die Politik muss zurückgedrängt werden und es braucht mehr Partizipation der BürgerInnen auf allen Ebenen. Der Vorstoß der Initiative für mehr Demokratie in Richtung Einrichtung von Bürgerräten weist in die richtige Richtung und kann die Grundlagen für eine echte Nachhaltigkeitspolitik verstärken. Der ökologische Umbau der Landwirtschaft ist aktuell systemisch betrachtet nur eine Sonntagsrede die ab Montag und die (Traktor- und Spritzpanzn-)Räder kommt. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Obstwirtschaft ist ein peinlicher Witz. Bevor eine Nachhaltigkeitsstrategie überhaupt angedacht werden kann, müssen die Grundlagen ermittelt werden, auch um qualitative UND quantitative Ziele setzen zu könen, die die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit messbar machen.
Karin Elzenbaumer:                  
weiterer und konsequenter Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere sollte im Hinblick auf die Maßnahmen für die olympischen Spiele nicht nur die Straße sondern vor allem die Pustertaler Bahnlinie gut ausgebaut werden. Zweigleisig, damit auch eine hohe Kapazität möglich wird. Auch sollten endlich die Schwachstellen nachhaltig ausgeschaltet werden, damit nicht bei jedem Unwetter die Bahn monateweise ausfällt. Mit ausreichend finanziellem Kapital und kompetenter Planung müßte das doch zu bewerkstelligen sein. Um Zug und Bus auch für Arbeit, Einkauf und so weiter komfortabel und akzeptabel für mehr Lebensbereiche zu machen braucht es immer noch viele kleinere Maßnahmen, wie sichere Unterstände für Räder (auch mehrtägig sicher!) und Schließfächer an jedem Bahnhof zum Einstellen der Einkäufe, Koffer...).
Anonymous:                  
Eliminare i pesticidi nelle coltivazioni Promuovere i piccoli allevamenti biologici e le coltivazioni biologiche con metodi di permacoltura Aumentare i pedaggi autostradali fino a rendere vantaggioso il trasporto delle merci su treno e non su camion Fissare il n massimo di turisti annuale a livello sia provinciale che per le singole valli Ridurre i posteggi non a pagamento sulle strade Creare il maggior numero di strade a traffico limitato Sulle strade cittadine allargare lo spazio per le biciclette ed i mezzi pubblici e ridurre quello per le auto private Ticket d’ingresso nelle città per il traffico privato Permettere che nelle nuove costruzioni al posto di posti macchina ci sia spazio per orti o cortili per il gioco dei bambini Raccolta rifiuti differenziata porta a porta come in Trentino Nuove linee ferroviarie Promuovere zone turistiche dove non possono arrivare le auto private con proposte di turismo soft Chiudere al traffico privato i passi dolomitici più giorni alla settimana
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Suedtirol kann sich JETZT als Bioland und Fahrrad-und Zugturismus abheben und die Schritte in diese Richtung muessen nun konsequent und mutig durchgezogen werden, damit wir hier unsere Lebensqualitàt erhòhen und die Besucher gerade deswegen auch weiterhin gerne kommen werden! Es gibt bereits sehr viele gut funktionierende Projekte auf der ganzen Welt und die Menschen sind gereade jetzt gut ansprechbar auf bessere langfristige gute Lòsungen in diese Richtung!
Guerra/Florian:                  
-Tourismus auf Öffis verlagern (Anreise mit Shuttlediensten ; Beispiel Schweiz) -Passstrassen mit Mautgebühr (Maut mit Zweckbindung Umwelt) -Kontrollen Lärm motorisierte Fahrzeuge -Mitfahrgelegenheiten mit Privatautos fördern (entsprechende APP Angebote gestalten) -Flugzeugkilometer in einem Zeitraum von 3-5 Jahren kontingentieren (max. X Kilometer / Person) -Diversifizierung der Landwirtschaft, Wirdergewinnung von Aulandschaften, Monokulturen haben ausgedient -Agrarsubventionen stoppen (auch im Sinne der Flüchtlingsproblematik / landgrabbing / Landflucht in Afrika usw) -Fleischimporte stoppen -Leerstandsabgabe für Immobilien / Sanierungen weiter fördern / Neubauprojekte stoppen / Spekulationen im Immobiliensektor stoppen -Holzbau fördern , auch im urbanen Kontext -touristische Neuerschliessungen stoppen -NOI Tech Park abschaffen -Einkommen deckeln; Pensionen deckeln -Einkommenssteuer senken, Vermögenssteuer heben, Erbschaftssteuer -Investitionen in Umweltschutz / Gewässerschutz / Insektenschutz
Janin Höllrigl:                  
Klimaschutz innerhalb Südtirols fördern durch: Allgemein: - Ausreichend hohe und sozial-gerechte CO2eq-Steuer (inkl. Methan und Lachgas!) - Für den Konsumenten transparente Angabe über den CO2-Fußabdruck auf Produkten - Öffentliche Aufklärungskampagnen in Bezug auf den Klimaschutz (z.B. die größten „Klimakiller“ vorstellen) - Klimaschutz stärker in das Bildungssystem einbauen Wärme- und Energiesektor: - Substitution fossiler Energieträger mit erneuerbaren Quellen - Förderung von nachhaltigen Energiespeicher-Systemen 
(Puffer-, Saisonalspeicher) - Sektorkopplung und Smart Grid Verkehr: - Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel: 
Nächtliche Fahrten ausbauen bzw. „öffentliche Ruftaxis“
; Verkehrstakt und Zuverlässigkeit erhöhen (Schnellverbindung morgens und abends für Pendler aus dem Vinschgau/Pustertal); Bessere Erreichbarkeit bestimmter Gebiete (z.B. Ausgangspunkte für Wanderungen) - Fahrrad-Netz ausbauen - Autofreie Innenstädte und Pässe - „Carpooling“ fördern (z.B. durch eine Südtirol-weite App) Landwirtschaft und Ernährung: - Förderung eines klima- und umweltschonenden Anbaus in der Landwirtschaft (v.a. Produktion pflanzlicher Produkte) - Ausbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten für LandwirtInnen zu nachhaltigeren und emissionsärmeren Landwirtschaftssystemen - Lebensmittelverschwendung reduzieren (Foodsharing, Regulatorien für den gesamten Lebensmittelsektor, Sensibilisierungsarbeit) - Mensapläne auf die „Planetary Health Diet“ ausrichten - Mindestens eine pflanzliche Auswahlmöglichkeit in Gastbetrieben und Kantinen
Elisabeth :                  
Besser ausgebaute Fahrrad-wege und Stellplätze auch in den Städten, Förderung regionaler Biobauern, Unterstützung jeglicher nachhaltiger Initiative bzw. Betriebsfü hrung/gründung
Giovanni Gottardo:                  
Secondo il Klimaplan, la provincia si impegna ad arrivare a 1.5 tonnellate di CO2 annue per persona entro il 2050. Ritengo che questo traguardo sia di fatto un arrendersi e non credere di poter rispettare gli impegni che la politica stessa ha preso ormai più di 5 anni fa con gli accordi di Parigi. Se stati come il Bhutan o il Suriname possono essere ad emissioni negative (gli alberi assorbono più CO2 di quanta ne viene emessa) e se paesi come il Marocco o il Gambia possono rientrare negli accordi di Parigi, perchè una provincia ricca come la nostra dovrebbe limitarsi a fissare obiettivi talmente insignificanti? Potremmo e dovremmo essere d'esempio in Europa, e raggiungere uno 0 netto di emissioni climalteranti entro il 2025. Dopotutto se ce la fanno varie nazioni in tutto il mondo perchè non dovremmo farecela noi provincia di Bolzano? Sono certo che anche se sembra un obiettivo ambizioso possiamo raggiungerlo perchè le persone comuni sentono l'urgenza di cambiare, fissare tale obiettivo e raggiungerlo tramite delle assemblee cittadine con potere deliberativo sarebbe decisamente un modo coraggioso attraverso cui la politica locale potrebbe coinvolgere la popolazione nella grande sfida del nostro secolo: creare un mondo adatto alle generazioni future.
Anonymous:                  
Die lokalen Produzenten nur dann finanziell unterstützen, wenn sie umweltfreundlich arbeiten und produzieren. In Landesbetrieben nur lokale Produkte verwenden wenn es sie gibt. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen benutzerfreundlicher gestalten.Klimafreundlichkeit in allen Bereichen den Vorzug geben und finanziell stärker unterstützen als herkömmliche Vorhaben